Joggen hält fit und ist ein super Start in den Tag!

Joggen ist prima, es macht munter, froh und glücklich für den ganzen Tag. Jetzt wäre ich aber glücklich, wenn ich noch ein wenig schlafen könnte. Um fünf Uhr raus bei diesen eisigen Temperaturen. Den inneren Schweinehund überwinden ist wichtig, auch wenn er noch so heftig knurrt. Apropos Knurren. Der Magen schreit nach Essbaren - seltsam, wenn ich um 8 aufstehe, habe ich nie Hunger. Aber mit vollen Magen wird nicht gelaufen. Eine Banane, Birne oder ein Apfel ist sicher gut. Es startet den Metabolismus, das hilft beim Laufen. Kaffee naja, ich weiß nicht. Kaffee mit Banane eher nicht. Die schwarze Pampe bringt nur den Organismus und alles Durcheinander.

Mit noch halbgeschlossenen Augen die Treppe runter und es kann losgehen. Mit Staunen sehe ich viele mitleidende, oder gleichgesinnte durch den noch dunklen Park traben. Der frühe Morgen zieht die Erfolgreichen an. Viele berühmte Personen, Manager und auch Präsidenten laufen im Morgengrauen. Mit anderen "Frühaufstehern" kann man sich sehr gut im Forum von https://sportlich-und-gesund.com/ unterhalten, wo auch viele Rezeptideen präsentiert werden.

Warum gerade morgens laufen

Ein Langschläfer wie ich kann daran nur schwer einen Gefallen finden, den geliebten Morgenschlaf der unwirtlichen Morgenkälte zu opfern. Joggen am Morgen soll ja viele Vorteile mitbringen. So kommt der Blutkreislauf und auch der Stoffwechsel gleich bei Tagesanbruch so richtig in Schwung. Werde ich mal sehen, ob ich auch geistig und körperlich gestärkt in den Tag gehe. Der optimale Leistungszustand soll durch joggen viel schneller erreicht werden. Die Konzentrationsfähigkeit soll wesentlich länger anhalten. Hauptargument ist allerdings, dass der junge Tag meistens der einzige freie Termin ist, wo auch wirklich Zeit zum Laufen ist. Abends kommen neben der Müdigkeit oft Termine, Arbeit oder die Kinder dazwischen. Sport am frühen Morgen bringt ein Durchhaltevermögen für den ganzen anstrengenden Tag.

Die Feinheiten zwischen Joggen, Laufen und Walking

Walking ist wie Spazieren gehen nur das Tempo ist rasanter. Beim Walking werden die Arme angewinkelt und ein Fuß hat immer Bodenkontakt. Jogging, was verdeutscht so viel wie Dauerlaufen heißt, ist eigentlich auch nichts anderes als Laufen, allerdings mehr rhythmisch und nicht so schnell. Daraus ergibt sich, dass dann beim Laufen ein schnelleres Tempo veranschlagt wird, gleichwohl mit Sprints.

Überhaupt mit dem Sport beginnen und täglich früh am Morgen loslaufen oder wann immer es geht, ist schon mal super. Nur nicht am Beginn übertreiben. Weniger kann in diesem Fall viel mehr sein. Langsam beginnen und ebenso langsam die Laufzeiten und die Geschwindigkeit steigern. Für blutige Anfänger wie mich ist es schon ein Erfolg, wenn ich drei Minuten ohne Pause laufe. Unterbrechen durch Gehpausen denn diese, sind leistungssteigernd. Übertreibung am Beginn können zu Schienbeinentzündungen und Achillessehnenprobleme führen. Wechsel von Lauf- und Geheinheiten baut die Kondition merklich schon nach drei Wochen auf.

Die Lauftage sollten nach einer Woche für eine zweitägige Pause unterbrochen werden, was ich ungeheuer schön finde. Jeden Tag laufen ist vor allem für Neueinsteiger ungünstig.